Koh Samui hat keinen für Kreuzfahrtschiffe geeigneten Hafen. So ging die „Mein Schiff 1“ vor Nathon vor Anker. Mit eigenen Tenderbooten von „Mein Schiff“ und mit gecharterten größeren Schiffen, fand dann das Übersetzen zur Insel statt.


Wir hatten insofern Pech, dass wir sowohl zum Land, wie auch später zurück, mit den kleinen eigenen Tenderbooten übersetzen mussten. Das war eng und unglaublich warm. Die gecharterten großen Boote wären da doch deutlich komfortabler gewesen.
Wenn man an Land kommt, wird man schon von dort wartenden Taxifahrern und Reiseorganisationen überfallen, die einem Besichtigungstouren anbieten wollen. Wir hatten den Tipp im Internet gefunden, die wenigen Meter in den Ort zu laufen und sich dort ein Taxi zu suchen. Das haben wir dann auch gemacht und für umgerechnet 45 € (zahlbar in der Landeswährung Baht), einen Taxifahrer gefunden, der uns den ganzen Tag gefahren hat. Die Landeswährung zu bekommen, ist überhaupt kein Problem, wir hatten sofort einen Geldautomaten gefunden.
Zahlen mussten wir den Taxifahrer erst, als wir am späten Nachmittag wieder am Hafen angekommen sind. Unser Taxifahrer hat uns zwischenzeitlich, als wir einen längeren Stopp mit Shopping und Baden geplant hatten, alleine gelassen und ist seinen Wagen waschen gefahren. Er war pünktlich, sogar vor der ausgemachten Zeit wieder da. Das klappte wirklich prima. Der Wagen war ein Toyota SUV mit Klimaanlage. Hatte zwar schon über 240.000 km gelaufen, war aber ansonsten voll in Schuss und sehr bequem.
Wir hatten uns im Vorfeld eine Route ausgearbeitet, die abseits der allgemeinen Touristenströme verlaufen sollte. Diese Ziele hatten wir unserem Fahrer gezeigt, der dazu einen Zeitplan aufstellte. Von einem Ziel hatte er uns abgeraten. Das sollte ein vermeintlich schönes Fischerdorf sein, in dem wir essen wollten. Er ist mit uns dorthin gefahren und hat uns gezeigt, dass es dort nicht schön ist, hat uns dafür aber zu einem neuen erst seit diesem Jahr geöffneten Tempel mit einer großen Krieger-Statue gebracht.

Viele unserer Tipps haben wir aus einem Forum http://www.pooldeck24.de/. Hier findet ein reger Erfahrungsaustausch von Kreuzfahrtteilnehmern statt. Diese Seite ist sehr zu empfehlen.
Reiseplanung Koh Samui
Unsere Reiseroute auf Koh Samui:
- Vom Hafen zu Wat kiriwong karam (Taling Ngam) – Besichtigung eines mumifizierten Mönches
- weiter nach Laem Sor Pagoda – Besichtigung Pagode
- Zwischenstopp in Hua Thanon – Statue des Generals Guan Yu
- weiter nach Chaweng Beach (Shopping und Badestop)
- weiter nach Wat Plai Laem – Besichtigung Buddha/Tempel
- zurück zum Hafen
Wat Kirwong Karam
Es gibt auf der Insel einen versteinerten Mönch, zu dem sämtliche Touristengruppen fahren. Tatsächlich ist das aber keine so große Besonderheit, denn es gibt wohl mehrere versteinerte Mönche auf der Insel. Wir haben uns für den bei Wat Kiriwong Karam entschieden. Auch hier gibt es einen Tempelbereich, der aktiv von den Einheimischen genutzt wird.


Laem Sor
Weiter ging es nach Laem Sor um eine direkt am Strand liegende Pagode zu besichtigen. Es fällt auf, dass sämtliche religiösen Anlagen in einem sehr guten Zustand sind und, dass es unglaubliche viele solcher Anlagen gibt.

Wat Plai Laem
Bevor es dann nach Chaweng Beach zum Shoppen und Baden ging, stand noch ein längerer Stopp am Wat Plai Laem an. Eine sehr große Tempelanlage mit zahlreichen, für uns Europäer, sehr farbenfrohen Anstrichen und Verzierungen. Es war schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde und wie die Einheimischen ihre Religion leben.




In einem Gebäude ging es zu wie in einem Bienenschlag. Die einheimischen Frauen versorgten gerade die dort lebenden Mönche mit mitgebrachtem Mittagessen.
Uns hat es hier sehr gut gefallen.
Chaweng Beach
Von Plai Laem ging es weiter nach Chaweng Beach. Der Strand ist eines der Haupttouristenziele der organisierten Fahrten. Hier wird von den Reiseveranstaltern angeboten, in einem der dort liegenden Resorts einen Strandtag zu verbringen.
Für uns stand zunächst aber ein bisschen Shopping an. Unser Taxifahrer setzte uns in Chaweng Beach an einem großen Einkaufszentrum ab. Wir verabredeten mit ihm, dass er uns um 15:30 Uhr an einem Lokal am Strand abholen sollte. Vorher ist er extra noch mit uns zu dem Lokal gefahren, damit wir auf jeden Fall auch am richtigen Treffpunkt erscheinen. Bis hierhin haben wir immer noch nichts an ihn gezahlt, er hatte auch nichts gefordert. So konnten wir auch ziemlich sicher sein, dass er uns pünktlich wieder einsammelt.
Das Einkaufszentrum hatte nur Fachgeschäfte mit Markenartikeln. Schnäppchen kaufen, war hier also nicht möglich. Gleichwohl stand ich kurz davor, mir eine schöne Fototasche zu kaufen, die doch deutlich preiswerter als in Deutschland war. Habe es dann aber doch gelassen.
In der Shopping-Mall war ein Eisstand mit einer riesigen Auswahl an Eissorten. Am interessantesten war aber ein Stand, auf dem auf einer eiskalten Platte Joghurteis mit frischen Zutaten gemacht wird. Dazu wird Joghurt auf die Platte geschüttet und dann mit den Zutaten vermischt.

Wir hatten uns Mangoeis und koseis ausgesucht. Hierzu wurde eine halbe Mango auf der Eisplatte mit Spachteln so lange verkleinert, bis ein Mangomus entstand. Dieser wurde immer wieder mit dem Joghurt vermischt. Am Ende wurde dann der ganze Joghurtbrei auf der Platte dünn verteilt und anschließend in vier Rollen zusammengerollt. Keine Zusätze wie Zucker oder ähnliches. Superlecker. Mit dem Kokoseis war es dasselbe, nur dass hier Kokosstücke kleingehackt wurden.
Wir hatten uns vorgenommen, dass wir in Thailand auf jeden Fall einmal eine der Garküchen am Straßenrand ausprobieren wollten. Hierzu hatten wir in Chaweng Beach auch ausreichend Auswahl. Die Küchen bestanden aus Motorrollern, an die Anbauten angebracht wurden, auf denen gekocht wurde. Die Zutaten hingen alle in Plastiktüten fertig geputzt unter dem Sonnendach. Wir konnten aus einer Speisekarte auswählen was wir essen wollten und entschieden uns für ein Gericht mit Gemüse, Scampis und Reis für 70 Baht, umgerechnet 1,85 €. Es war frisch und lecker. Den Schärfegrad konnten wir vorher bestimmen.


Die Küchen wurden von vielen Einheimischen genutzt, die mit ihren „Tupperdosen“ kamen und sich ihr Essen direkt in die mitgebrachten Dosen einfüllen ließen.




Strand Chaweng Beach
Jetzt war es Zeit für den Strand. Zwei Stunden zum Faulenzen, Sonnen, Schwimmen und Genießen.

Der Strand selber ist superschön, aber – es gibt unglaublich viel angeschwemmten Plastikmüll.
Wenn wir in Deutschland nicht verstehen, wieso die Plastiktüten abgeschafft werden sollen, hier kann man es sehen. Plastikflaschen, Tüten, Kanister, alles Mögliche wird angeschwemmt. Die Bars am Strand versuchen alles wegzuräumen, aber das ist kaum möglich. Es ist wirklich eine Schande, was der Umwelt durch den Menschen angetan wird.
Trotzdem konnten wir bei ca. 28 Grad warmen Wasser schwimmen gehen. Herrlich!
Wir mieteten uns dann für 10 Baht noch zwei Liegen mit Sonnenschirm und ließen es uns gutgehen.
Pünktlich um 15:30 Uhr war der Taxifahrer da und brachte uns zum Schiff zurück.
Es war ein rundum schöner Tag. Koh Samui ist eine schöne Insel, für zwei Wochen Urlaub aber wohl etwas zu klein, wenn man sie erkunden möchte. Wenn es nur um Strandurlaub geht, würden wir uns aber einen anderen Abschnitt als Chaweng Beach aussuchen. Es sind uns dann doch zu viele Touristen dort.
Am Hafen drückten wir unserem Taxifahrer, der uns wirklich gut gefahren und betreut hat, noch unser gesamtes thailändisches Restgeld in die Hand, was ihn überglücklich machte.
Dann ging es wieder mit dem (viel zu warmen) kleinen Tenderboot zum Schiff.

Am nächsten Tag stand ein Seetag mit der Route nach Vietnam an.

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