Kroatien – Tag 10: Zipline-Tag

Dieser Beitrag ist Teil 10 von 12 Beiträgen in der Artikelserie Kroatien 2018
01.10.2018 – Zipline fahren in Omis

Am Morgen machen wir uns fertig und telefonieren mit der Vermieterin unseres Apartments. Die ist arbeiten, schickt uns dann aber ihre Schwester vorbei, damit wir den Schlüssel abgeben können. Zu unserer großen Überraschung gibt sie uns sogar das Geld für den nicht genutzten Tag zurück. Damit haben wir nun überhaupt nicht gerechnet. Wir sind hellauf begeistert.

Gegen 11 Uhr sind wir in Omis und parken unser Auto. Unsere Sachen lassen wir noch im Auto um erst mal zum Buchungsbüro für die Ziplinetour zu gehen. Und dann geht alles ganz schnell.

Wir helfen dort noch mit Übesetzungen aus für eine deutsche Mutter mit ihrem Sohn. Parallel dazu werden wir „gebucht“, kommen aus dem Büro heraus und steigen direkt in den Wagen für den Transfer zum Ausgangsort ein. Der Wagen hält noch kurz am Parkplatz, damit wir unsere Sachen holen können – und unterwegs sind wir.

Zeit zum Nachdenken bleibt also nicht viel.

Berge von Omis

Auf dem Berg gibt es eine Minizipline von vielleicht 8 Metern. Hier wird das Fahren und Bremsen geübt. Dann geht es für ca. 10 Minuten zu Fuß den Berg hoch zur ersten von acht Stationen. Das ist auch direkt die längste aller Strecken mit über 700 Metern.
Wir bekommen erklärt, wie wir uns auf der Strecke verhalten müssen. Das Seil ist lang und hängt in der Mitte ein wenig durch. Daher sollen wir unterwegs auf keinen Fall bremsen, damit wir drüben ankommen. Na toll, wir haben alle ohnehin schon die Hosen voll und jetzt auch noch solche Ansagen.

Wir haben zwei Guides, wovon der erste jetzt losfährt um uns drüben in Empfang zu nehmen.

Dann soll auch schon der Erste los und keiner will so wirklich der Erste sein. Ein Engländer, der sich von allen bei der Übungsbahn am schwersten getan hat, ist mutig und macht den Anfang. Das war wohl auch ganz gut, weil uns das den Mut gibt, dass wir es auch schaffen. Ich bin dann der Zweite und Marion kommt als Dritte.

Es ist Adrenalin pur. So richtig genießen ist noch nicht angesagt. Viel zu viel geht uns durch den Kopf. Die Höhe, die Länge der Strecke, bremsen wir richtig oder zu früh…..

Aber wir kommen prima drüben an und sind stolz und erleichtert.

Dann arbeiten wir uns die nächsten sieben Bahnen weiter. Jede Bahn ist anders. Mal ist sie nur kurz und steil oder wieder länger und leicht, so dass man eine Hand frei haben darf um mit dem Handy zu fotografieren oder zu filmen. Dazu haben wir vom Berg aus wundervolle Aussichten über die Berge und ins Tal hinab.

Die letzten beiden Bahnen sind dann die aufregendsten. Sie gehen nämlich einmal hin und einmal zurück über den Fluß. Und alles in ziemlicher Höhe. Die Hinfahrt ist ziemlich steil, so dass wir in der Mitte bis zum Stillstand bremsen dürfen um uns in aller Ruhe umzuschauen. Durch die Steilheit bekommen wir wieder genug Fahrt nach dem Lösen der Bremse, dass wir noch drüben ankommen.

Es ist ziemlich aufregend, in dieser Höhe über dem Fluss zu hängen und sich nach links und rechts zu drehen.

Am Ende kommen wir alle wohlbehalten an und haben mächtig Spaß.

Das war mit Sicherheit das Highlight des Urlaubs.

Nach diesem Abenteuer bummeln wir noch durch Omis und essen hier eine Kleinigkeit. Omis hat einen hübschen kleinen Stadtkern in dem man gemütlich sitzen und auch gut essen kann.

Gegen 17 Uhr sind wir dann an unserem neuen Hotel. Ein ziemlich großes Haus, das von Reisegruppen belagert wird. Es ist in Ordnung, hat aber etwas vom Stil der 80er Jahre. Und es bräuchte auch mal wieder eine Grundrenoviertung. Pool, Sport- und Welnnesbereich sind aber schon sehr schön gemacht.

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