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Brisbane Bridge

Australien 2019 – Brisbane bis Rainbow Ocean

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 3 Beiträgen in der Artikelserie Australien 2019
Flug nach Australien mit Etihad
Flug nach Australien mit Etihad

28. September 2019 – Brisbane bis Rainbow Ocean

Wir sind jetzt genau vor einer Woche hier angekommen. Der Flug von Düsseldorf nach Brisbane, mit Zwischenstopp in Abu Dhabi, verlief ganz entspannt. Wir konnten ein paar Stunden schlafen, haben mehrere Filme gesehen und natürlich den Service genossen. Insgesamt gingen die 22 Stunden Flugzeit mit Etihad damit recht schnell um.

Am Flughafen erwartet uns abends unsere Tochter, die bereits seit Juli zum Auslandssemester hier ist. Die ersten Tage gehören daher Brisbane und den Punkten, die sie uns zeigen will. Wir haben ein Hotel nahe dem Brisbane River, das Oaks on Felix. Damit sind wir schnell am Fluss und dem touristischen Leben.

Wasserbus auf dem Brisbane River
Wasserbus auf dem Brisbane River

Wir machen mit dem kostenlosen „Wasserbus“ eine Rundfahrt und steigen kurz vor Southbank aus.

Den Rest nach Southbank laufen wir. Hier ist ordentlich was los. Besonders gut – und nachahmenswert – finden wir das öffentliche Freibad mit Spielmöglichkeiten – direkt am Kern der Innenstadt.

Öffentlicher Pool Southbank
Öffentlicher Pool Southbank


Von Southbank aus geht es zu Fuß weiter zur QUT, der Universität, an der sie studiert.

Queensland University Videoinstallation
Queensland University Videoinstallation

Wir bekommen eine kleine Führung durch das Gelände und in ein Gebäude, in dem eine riesige interaktive Videoinstallation läuft.
Weiter geht es durch die Stadt, bis wir am Abend erschöpft im Hotel ankommen.

Kängurus auf Stadbroke Island
Kängurus auf Stadbroke Island

Am nächsten Tag geht es mit dem Zug von Brisbane nach Stradbroke Island, einer kleinen Insel unweit von Brisbane. Hier tauchen wir zum ersten Mal in die Natur Australiens ein und sehen mehrere Kängurus, die frei durch die Gegend laufen bzw. hüpfen. Am Strand machen wir Pause – leider ist das Wasser zum Baden uns allen noch zu kalt.

Strand auf Stadbroke Island
Strand auf Stadbroke Island

Am nächsten Morgen ist dann schon gemeinsame Abreise. Die Tochter schwänzt eine Woche die Uni um mit Mama und Papa Zeit zu verbringen. Wir holen unseren Leihwagen ab und fahren nach Byron Bay. Nachdem wir in einem niedlichen Hotel, Byron Palms Guesthouse, unsere Koffer abgestellt haben, laufen wir in den Ort. Ein toller Kontrast zur Großstadt Brisbane.

Byron Bay hat etwas einer Hippie-Stadt. Lässige Typen, Surfer, alle ganz entspannt und nette Cafés zum Ausruhen.

Balcony Bar & Oyster Co mit Terrasse in Byron Bay
Balcony Bar & Oyster Co mit Terrasse in Byron Bay

Es gefällt uns hier sehr gut. Es lohnt sich einmal zum Leuchtturm rauszufahren und dort den Sonnenuntergang zu genießen.

Leuchtturm Byron Bay
Leuchtturm Byron Bay
Sonnenuntergang in Byron Bay
Sonnenuntergang in Byron Bay

Mit dem Essen haben wir abends Pech. Wir wollen in ein Restaurant gehen, aber alles ist voll. Zum ersten Mal werden wir damit konfrontiert, dass der Australier recht früh essen geht. Außerdem sind gerade Frühjahrsferien, so dass auch mehr Menschen hier sind, als üblich. Am zweiten Abend klappt das schon besser, wir sind rechtzeitig am Lokal und genießen unser Essen. Dabei werden wir von einer Berlinerin bedient. Die Welt ist doch klein.

Abendessen in Byron Bay
Abendessen in Byron Bay

Am zweiten Tag sind wir in der Umgebung unterwegs, u.a. bei „The farm“. Hier essen wir zum ersten Mal den für Australien üblichen Pie – bei uns ist es ein Chicken Curry Pie. SEHR LECKER !


Am nächsten, unserem dritten Tag, geht es in den Lamington National Park. Unterkunft ist diesmal das o‘Reilly‘s Rainforrest Retreat. Das Hotel ist stark in die Jahre gekommen und erinnert vom Ambiente her an das Hotel bei Dirty Dancing. Die Lage ist aber phänomenal. Das Hotel liegt direkt auf der Spitze des Berges. Obwohl es nur ca. 30 km vom Ort im Tal bis zum Hotel sind, benötigt man etwa eine Stunde, bis man das Hotel erreicht. Dabei geht es Kurve um Kurve nach oben. Zum Teil nur als einspurige Straße. Zum Glück ist kaum Verkehr, so dass man nicht allzu oft ausweichen muss. Später auf dem Rückweg haben wir auch wieder mehrere Kängurus gesehen, die uns bei unserer Talfahrt „anglotzten“. Vom Hotel aus gehen mehrere Wanderwege los. Wir entscheiden uns für den Box Forrest Circuit. Den Weg schafft man mit Pausen in etwa vier Stunden. Er führt am Picnic Rock vorbei, am Elabana Wasserfall und am Boxfall. Wobei der Letztere der schönere Wasserfall ist.

Wasserfälle im Lamington National Park
An den Wasserfällen im Lamington National Park

Vom Boxfall-Wasserfall geht es den Rest des Weges nur noch bergauf. Das ist aber gut zu schaffen, da der Weg sich gut gehbar in Serpentinen nach oben schlängelt ,ohne dabei starke Steigungen zu haben.
Die Auswahl beim Abendessen ist überschaubar – man wird aber satt.

King Parrot im Zimmer
King Parrot im Zimmer

Ein besonderes Highlight am Hotel sind die King Parrots. Sie sehen aus wie kleine Papageien und sind sehr zutraulich. Am nächsten Morgen bekommen wir sogar im Zimmer Besuch von Ihnen. Einer setzt sich auf den Koffer, als ober sagen will, ich fahre mit euch mit.

Fütterung der King Parrots
Fütterung der King Parrots
Pie zum Frühstück

Frühstück lassen wir morgens ausfallen. Unterwegs wollen wir einen Zwischenstopp in einem typischen Pie-Restaurant machen und dort frühstücken. Fazit: Kann man essen, ist eine andere Form von Fastfood als die üblichen Ketten, gibt aber auch Besseres.

Am Vormittag liefern wir unsere Tochter noch in Brisbane ab, die am Abend auch noch mit Freunden in die Ferien geht. Für uns heißt es ab jetzt, sich alleine durchschlagen.
Wir fahren weiter nach Noosa Heads. Durch den Zwischenstopp in Brisbane und insgesamt doch vier Stunden Fahrzeit kommen wir erst am frühen Nachmittag in Noosa Heads an. Schade, dadurch sehen wir nichts mehr vom Ort. Wir legen uns noch an den Strand. Nach dem Duschen ist es aber schon dunkel, wir sind müde und trinken nur noch ein Bier in einem Lokal. Noosa Heads zu bewerten ist daher nicht möglich. Außer, dass wir an einem sehr schönen Strand gelegen haben, etwas abseits vom Mainbeach. Hotel war hier das „At the Sound“. Wir hatten ein schönes Appartement. Der Betreiber war supernett und hat uns ganz viele Erklärungen gegeben, wo wir was machen könnten.

Unser Apartment in Rainbow Beach
Unser Apartment in Rainbow Beach

Heute sind wir dann nach Rainbow Ocean weitergefahren. Wir wohnen im „Rainbow Ocean Palm Resort“ – und haben ein Wahnsinns-Apartment. Riesengroß, voll edel eingerichtet, beheizter Pool und im Badezimmer einen Whirlpool. Schön, dass wir hier zwei Übernachtungen haben.

Pool des Rainbow Ocean Palm Resort
Pool des Rainbow Ocean Palm Resort

Im Hotel konnten wir für den morgigen Tag noch die Fraser-Island-Tour buchen. Das war im Internet bei vielen Anbietern bereits ausgebucht. Wir wollten unsere Touren alle vor Ort buchen – was aufgrund der Ferien, von denen wir nichts wussten, ungeahnt risikoreich wurde. Aber wir haben zwei Plätze bekommen und werden hier am Hotel am Morgen abgeholt und am Abend zurückgebracht.

Strand von Rainbow Ocean
Strand von Rainbow Ocean

Heute waren wir die ganze Zeit am Strand. Ein Wahnsinns-Strand. Sand und türkisblaues Wasser, so weit das Auge reicht. Menschen – zunächst Fehlanzeige, erst zum Nachmittag kommen einige wenige Badegäste.
Rainbow Beach als Ort ist aber „tote Hose“. Einige wenige Bars und Shops – das war es.
Für die erste Woche war es das jetzt. Fortsetzung folgt.

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