Der letzte Ausflugstag steht an – Lanzarote.

Neben Madeira ist Lanzarote die Insel, auf die wir uns am meisten freuen. Bereits 2014 waren wir als Familienurlaub auf Lanzarote. Schon früh gegen 9 Uhr nehmen wir unseren Leihwagen in Empfang und starten Richtung Südwesten.
Leihwagen enttäuscht
Bei unserem Leihwagen haben wir erstmals in einem Urlaub Pech. Es ist ein kleiner Seat, sehr dreckig, es stinkt nach Rauch und aus Richtung Kofferraum klappert es.
Überhaupt machte die Autovermietung von Cabreremedina in Arrecife keinen guten Eindruck. Nur ein einziger älterer Mann im Rentenalter gibt die Autos raus uns ist dadurch schon stark gefordert. Dazu stehen die Autos nicht direkt an der Mietwagenstation. Sie werden in rund 200 Meter Entfernung in einer Hoteltiefgarage übergeben. Da der gute Mann stark unter Zeitdruck steht, geht er auch nur mit in die Garage, zeigt auf das Auto und das war es. Sonst hätten wir direkt interveniert. So fahren wir mit dem Wagen und kommen auch sicher wieder zurück – fahren lässt er sich nämlich ganz gut.
Wir müssen erst einmal tanken, denn der Tank ist fast bis auf den letzten Tropfen leer. Das hat der Vermieter uns auch gesagt – mit dem Hinweis, die nächste Tankstelle sei ca. 1,5 km entfernt. Wir sollen auch nur für 15 Euro tanken, das würde völlig ausreichen.
Nur so leicht finden wir die Tankstelle nicht. Es kommt langsam das ungute Gefühl auf, dass der Wagen stehen bleibt, bevor wir auftanken konnten. Aber alles geht gut.
Auf „Gut Glück“ geht es über Lanzarote
Auf Lanzarote haben wir kein festes Programm vor Augen. Wir wollen uns im Südwesten der Insel ein wenig „treiben“ lassen. Von unserem damaligen Urlaub wissen wir, dass es uns hier sehr gut gefallen hat. So geben wir ins Navi als Ziel die Salinen SALINAS DEL JANUBIO an. Hier kaufen wir dann auch Salz für zuhause ein, einschließlich neuem Flor de Sal, das uns zuhause ausgegangen ist.
<Foto Salinen>
Weiter geht es in Richtung Yaizi, mehr im Landesinneren gelegen.
Lanzarote besticht durch sein Kontraste zwischen schwarzem Lavastein und weißen Häusern. Yaizi, mehr ein Dorf als eine Stadt, ist ein typisches Beispiel dafür, wie schön diese Kontraste hier wirken.

Tolle Bucht zum Surfen
Von Yaizi aus, wollen wir nach Teguise. Dabei spielt uns das Navi einen Streich und führt uns vor den Toren von Teguise plötzlich auf einen Feldweg. Nach einer Kurve, wir wollten gerade schon wenden, sehen wir ein wunderschönes Meerpanorama vor uns.

Wir folgen dem Feldweg weiter und kommen am Strand von Playa Famara aus. Hier scheint ein Surfparadies der Insel zu sein. Reihenweise Surfer – keiner konnte es aber anscheinend richtig 🙂 – sind im Wasser. Dazu eine starke Brandung. Wind- und Kitesurfen ist an diesem Strand ausdrücklich verboten. Vielen Dank Navi, hast uns ein schönes Highlight serviert.

Auf dem Rückweg nehmen wir nicht mehr die Ruckelstrecke über den Feldweg, sondern fahren im Tal über asphaltierte Strecken nach Teguise. Teguise kennen wir bereits aus dem letzten Lanzaroteurlaub. Es ist für uns eines der schönsten Dörfer auf Lanzarote.

Zeit für eine Mittagspause. Wir essen unter Sonnenschirmen vor einer Tapasbar leckere Tapas und sitzen eine Stunde schön in der Sonne. Herrlich, insbesondere wenn wir daran denken, dass in Deutschland Temperaturen um den Gefrierpunkt sind.
Von Teguise aus geht es weiter nach Costa Teguise unserem damaligen Urlaubsort. Unser Hotel sieht noch genauso aus wie damals und der Ort scheint sich auch nicht verändert zu haben. Das war es für diesen Tag auf Lanzerote. Wir geben den Leihwagen ab und fahren von Arrecife aus für ein paar Euro mit dem Taxi zur Aida zurück.
Abendessen im Casa Nova
Für den Abend haben wir im Casa Nova einen Tisch reserviert. Hier ist Bediensevice und es gibt ein Vier-Gänge-Menü. Das läuft so ab, dass das Essen nicht bezahlt werden muss, lediglich die Getränke. Qualitativ hebt sich das Essen deutlich vom Buffetrestaurant ab. Nicht, dass dies dort schlecht wäre, im Gegenteil, aber es ist hier doch eine Klasse besser. So endet unser letzter Abend an Bord mit einem sehr guten Essen.
<Foto Essen Casa Nova>
Für heute besteht unsere einzige Aufgabe noch darin, in der Kabine die letzten Sachen in den Koffer zu packen und die Koffer vor die Kabinentüre stellen. Sie werden dann von Aida-Personal von Bord gebracht. Für uns geht es ab ins Bett. Der nächste Morgen kommt schon viel zu früh.